Mit steigenden Temperaturen wird es auf der Dahme wieder voller: Ruderboote, Kanus, Motorboote und Stand-up-Paddler teilen sich das Wasser zwischen Grünau und Köpenick. Die Wasserschutzpolizei ist deshalb verstärkt mit eigenen Booten unterwegs und kontrolliert, ob Freizeitkapitäninnen und -kapitäne sich an die geltenden Regeln halten.

Wichtigster Punkt: Für die meisten Motorboote auf der Dahme ist ein amtlicher Bootsführerschein Pflicht, sobald eine bestimmte Motorleistung überschritten wird. Auch Rettungswesten sollten für alle an Bord griffbereit sein - Kinder unter 14 Jahren müssen sie auf offenen Booten durchgehend tragen. Wer alkoholisiert ein Boot steuert, riskiert genau wie im Straßenverkehr Bußgeld und den Verlust des Bootsführerscheins.

Die Wasserschutzpolizei rät außerdem, vor dem Ablegen den Wetterbericht zu prüfen und bei aufziehenden Gewittern frühzeitig ans Ufer zurückzukehren. Wer ein Fahrzeug ohne gültige Kennzeichnung oder erkennbare Sicherheitsmängel führt, muss mit einer Kontrolle vor Ort rechnen.