Anlass für die erneute Prüfung seien die Ereignisse der vergangenen Tage in Gosen/Neu Zittau und Erkner gewesen. In Gosen-Neu Zittau ist es vergangenen Donnerstag zu einer tödlichen Messerattacke gekommen, bei der eine 18 Jährige Schülerin und ein 30 jähriger Erzieher getötet wurden. Gegen den 19 jährigen mutmaßlichen Täter wurde ein Haftantrag gestellt. Nur wenige Tage später kam es am Montag, den 31.08.26 erneut zu einer tödlichen Messerattacke auf eine 24 Jährige. Ihr Lebensgefährte steht unter dringendem Mordverdacht. Gegen ihn wurde ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) Haftantrag gestellt.

Veranstalter fiel Entscheidung nicht leicht.

Die Veranstalter betonen die Ereignissen hätten den Anstoß gegeben, das bestehende Konzept noch einmal grundlegend zu hinterfragen.
Die Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden, heißt es in einer Mitteilung, sondern nach sorgfältiger Prüfung und in Abstimmung mit den relevanten Behörden und Beteiligten. Den Organisatoren sei bewusst, wie enttäuschend die Absage für die Jugendlichen ist, die sich auf die Party gefreut hatten.

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